Grundlagen: Was ist eine Personal-Branding-Strategie

Grundlagen: Was ist eine Personal-Branding-Strategie

Personal Branding erscheint vielen wie ein Trendthema. Das erste Mal erwähnt hat den Begriff Napoleon Hill 1938 in seinem Buch „Think and Grow Rich“. Und was jetzt als „Buzzword“ in aller Munde ist, ist ohne Plan und Strategie eben nur das: eine Worthülse. Was genau eine Personal-Branding-Strategie ist und warum Du diese als Selbstständiger und Unternehmer unbedingt brauchst, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Was bedeutet Personal Branding?

Personal Branding kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt «Personenmarke». Damit ist gemeint, dass Du als Selbstständiger oder Unternehmer nicht das Produkt als Marke aufbaust, sondern Dich selbst. Konkret bedeutet das für Dich, dass Du Dich selbst regelmässig zeigen musst. Ausserdem bedeutet es auch, dass Deine Werte und Deine Persönlichkeit eine ausschlaggebende Rolle für Deinen Erfolg spielen.

 

Viele Unternehmen, die ein Produkt anbieten, haben verstanden, wie wichtig es ist, dieses emotional aufzuladen. Sie erreichen das mithilfe eines Markenbotschafters. Bekannte Beispiele sind der Coca-Cola Weihnachtsmann oder Air Jordan, der für Nike viele Jahre Markenbotschafter war.

 

Bei Dir ist das leichter: denn Du bist bereits Dein eigener Markenbotschafter. Personal Branding hilft Dir dabei, Dich von der Masse abzuheben. Dadurch gewinnst Du an Sichtbarkeit und Reichweite. Und letztendlich auch Kunden.

 

Warum Du unbedingt eine Personal-Branding-Strategie brauchst

Wir sind täglich einer regelrechten Reizüberflutung ausgesetzt. Vor allem die Digitalisierung hat dazu beigetragen, dass um uns rum viel mehr Lärm ist. Viele Firmen kämpfen um Deine Aufmerksamkeit und unser Leben wird immer schneller. Wenn Du nun versuchst, in diesem Lärm gehört und gesehen zu werden, dann wirst Du schnell feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Um des Dir zu erleichtern, brauchst Du unbedingt eine zielführende Strategie.

Denn ohne Strategie kann es Dir leicht passieren, dass Du Deine Zeit online verschenkst. Mit einer Personal-Branding-Strategie weisst Du aber genau, was Du wann wie und wo kommunizieren musst, um Deine Wunschkunden zu erreichen.

 

Welche Elemente gehören zu Deiner erfolgreichen Personal-Branding-Strategie

Deine Strategie beginnt mit Deiner Positionierung. Diese muss glasklar definiert sein. Du musst genau wissen, was Deine Werte und Stärken sind. In welcher Nische Du Dein Angebot machen willst. Mit wem Du zusammenarbeiten möchtest, bzw. wem Du helfen willst, also Deinen Wunschkunden genau kennen. Ausserdem musst Du Deine Mitbewerber analysieren und Deinen USP (Unique Selling Proposition oder Alleinstellungsmerkmal) deutlich herausarbeiten.

 

Anschliessend notierst Du Dir Deine langfristigen und kurzfristigen Ziele. Sobald Du diese kennst und weisst, was Du bis wann erreicht haben willst, brichst Du das alles in die Maßnahmen runter. Zu den Maßnahmen gehören die Definition Deiner Kanäle, Deine Aktivitäten auf den Kanälen, Dein Auftritt, Dein Look, Deine Kernaussagen, Dein Kommunikations-, Content- und Marketingplan. Vergiss dabei nicht, auch an offline Aktivitäten zu denken. Denn auch diese sind nach wie vor sehr wertvoll und werden gerne vergessen.

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Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

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3 Beispiele für eine erfolgreiche Personal-Branding-Strategie

Es gibt viele berühmte Beispiele für eine erfolgreiche Personal-Branding-Strategie. Dazu gehören Konzerngründer wie Jeff Besos, Steve Jobs oder Elon Musk. Auch Medienstars haben ihren Erfolg der eigenen Personenmarke zu verdanken. Beispiele dafür sind Oprah Winfrey, Marie Forleo oder Rachel Hollis. Jetzt denkst Du sicher: das sind ja alles Prominente. Klar, das sind sie jetzt aber sie alle haben irgendwann mal als ein Niemand angefangen. Sie haben unermüdlich ihre Marken aufgebaut und sich so eine treue Community geschaffen, die sie bis heute begleitet.

 

Ich persönlich bin ein grosser Fan von Rachel Hollis. Sie hat vor über 12 Jahren als kleine Agenturinhaberin angefangen, hat sich dann zu einer Foodbloggerin weiterentwickelt kamen und ist heute weltweit für ihre Bücher und Veranstaltungen in der Persönlichkeitsentwicklung bekannt. Eine der wenigen Frauen in diesem Feld. Sie steht für Integrität und Authentizität, weil sie sehr offen und transparent ihr Leben, ihre Herausforderungen und ihre Fehler mit ihrer Community teilt. Wenn sie ein neues Produkt auf den Markt bringt, wird es ihr förmlich von ihren treuen Followern aus den Händen gerissen.

Ein weiteres, sehr gutes Beispiel hier in Deutschland ist für mich Jessica Diehl, die Gründerin von mindandstories. Sie besitzt eine Kreativagentur und ist vor allem für ihren Instagram Kanal bekannt. Auch sie hat einen sehr klaren Auftritt. Sie teilt ihre Freuden, ihr Leid, aber auch ihren Ärger mit ihrer Community und ist so authentisch und nahbar. Sie hat sich bereits eine treue Community aufgebaut und wächst stetig weiter. Sie wird gerne als Instagram Marketing Expertin zitiert.

 

Mein letztes Beispiel ist Dr. Natalia Wiechowski. Sie hat es in 3 Jahren geschafft, auf LinkedIn eine absolute Personal Branding Koryphäe zu werden. Sie hat sich über 76 000 Follower auf LinkedIn aufgebaut, ist erfolgreiche Keynote Speakerin und LinkedIn Expertin, besticht durch ihren fröhlichen Auftritt und ihre authentische Art.

 

Mit Strategie und Plan zu Deinem Erfolg online

Dir eine Personal-Branding-Strategie zu erarbeiten ist in meinen Augen der erste Schritt zum Aufbau Deiner erfolgreichen Personal Brand. Ultimativ wird das Deine Wunschkunden zu Dir führen, bzw. werden sie online auf Dich aufmerksam werden.

 

Die vielen Beispiele oben zeigen deutlich, dass Du längst kein Promi mehr sein musst, um Dir mit einer klaren Strategie und einem Plan Deine eigene Personal Brand aufbauen kannst. So ziehst Du Deine Wunschkunden an und bist online sichtbar. Auch als Experte wahrgenommen zu werden, ist einer der positiven Nebeneffekte.

 

Wenn ich Dich jetzt überzeugen konnte und Du Deine eigene Personal-Branding-Strategie erarbeiten willst, dann lies hier weiter: 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Anleitung: Wie Du in 5 Schritten Deinen Wunschkunden definierst

Anleitung: Wie Du in 5 Schritten Deinen Wunschkunden definierst

Wunschkunde? Pah, sowas brauche ich nicht. Das war meine Einstellung am Anfang meiner Selbstständigkeit. Ich hatte eine breite Zielgruppe, die ich ansprechen wollte und sah den Wunschkunden als nutzlose und einschränkende Person an. Warum ich mich von dieser Einstellung schnell verabschiedet habe und wie ich in 5 einfachen Schritten meinen Wunschkunden definiert habe, das erfährst Du in dieser Anleitung.

Was genau ist eigentlich ein Wunschkunde?

„Personas (lat. Maske) sind Nutzermodelle, die Personen einer Zielgruppe in ihren Merkmalen charakterisieren. (…) Sie werden mit einem Namen, einem Gesicht, einer Funktion, einem Werdegang und einem Privatleben versehen. Personas verfügen über Ziele und Verhaltensweisen, haben Vorlieben und Erwartungen.“

Definition aus onlinemarketing-praxis.de

Ein Wunschkunde, auch Buyer Persona, Persona oder Kundenavatar genannt, ist für uns Unternehmer und Selbstständige die Person, die für uns ein Vorbild oder Modell ist, nach dem wir unser Marketing ausrichten. Es kann eine fiktive Person sein. Wir können aber auch einen bestehenden Kunden als Vorbild nehmen. Manchmal, so wie bei meiner Wunschkundin, ist es eine Kombination aus beidem. Er oder sie ist die ideale Kund*in, mit der die Zusammenarbeit angenehm ist und der man besonders gut helfen kann. Wir haben ein sehr gutes Gefühl, mit dieser Person zusammen zu arbeiten.

Meine Wunschkundin ist zum Beispiel eine Mischung aus mir selbst vor 2 Jahren und noch ein paar anderen Eigenschaften von zwei meiner Kundinnen, mit denen ich sehr gerne arbeite.

Du kannst gerne mehr als einen Wunschkunden definieren.  Ich habe beispielsweise 3. Dabei unterscheiden sie sich lediglich im Kanal, die ich für sie jeweils bespiele.

Deinen Wunschkunden zu definieren, ist essentiell bei der Erarbeitung Deiner Positionierung. Alle weiteren Schritte zu Deiner glasklaren Positionierung findest Du hier.

 

Warum du einen Wunschkunden definieren solltest

 

Je genauer wir uns diese Person vorstellen und je detaillierter wir ihre Lebensumstände, ihre Herausforderungen, Probleme und Sorgen kennen, umso leichter fallen uns ganz viele Dinge. Zum Beispiel erleichtert eine genau Vorstellung die Erstellung von Content und Kommunikationsmittel ungemein. Oder die Entwicklung von neuen Produkten und Lösungen und die Kreation alle anderen Marketingaktivitäten. Wir können uns diese Person nämlich immer vorstellen und dann genau für sie oder ihn schreiben. Das erleichtert nicht nur die Content Kreation ungemein, sondern wir ziehen wie von Zauberhand unsere Wunschkunden so auch an. 

Ich habe im Spätsommer 2019 meine Wunschkundin für mich genau definiert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine sehr schwammige Positionierung, habe einen Bauchladen angeboten und was offline problemlso zu neuen Kunden führte, klappte online so gar nicht. Seit ich meine Wunschkundin genau definiert habe, fließt der Content förmlich aus mir raus: Ich schreibe mit Leichtigkeit Blogartikel, ich weiß genau, zu welchen Themen ich Beiträge auf Social Media teilen muss, welche Ansprache und Art der Kommunikation ich wählen muss. Welcher Kanal der richtige ist, welche Produkte ich entwickeln muss und auf welche Veranstaltungen ich gehen muss. Und das alles nur, weil ich mir die eine Person, für die ich all das mache, bei allem immer vorstelle und es für sie mache.

Seither bin ich ein großer Fan davon, sich nicht nur auf eine Zielgruppe festzulegen, sondern seinen Wunschkunden ganz genau zu erarbeiten. Am Anfang hatte ich Angst, mich dadurch zu sehr einzuschränken. Das Ergebnis war aber absolut verblüffend: Seitdem ich mein Marketing nach meiner Wunschkundin ausrichte, finden tatsächlich ausschließlich Wunschkundinnen zu mir. Und das ist ganz wundervoll!

 

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Wie erstellst Du Deinen Wunschkunden?

Das Geheimnis eines „erfolgreichen“ Wunschkunden ist meiner Erfahrung nach, den Menschen wie einen Freund und ganz genau zu beschreiben. Dabei ist es für mich am einfachsten, wenn ich mir neben einem Namen auch ein Bild heraussuche und dieses Blatt, mit allen Daten, immer vor Augen habe. Jedes Mal, wenn ich nun einen Artikel schreibe, einen Post plane oder an meinen Produkten und Kursen feile, habe ich meine Wunschkundin Kathrin vor Augen. 

Hier sind die 5 Schritte, die mich zu meiner Wunschkundin geführt haben und die ich auch dir empfehle:

 

Schritt 1: Identifiziere Hintergrund & Branche

Zunächst stellst Du Dir erst einmal die Frage nach der Branche und nach dem Hintergrund Deines Wunschkunden. Mit Hintergrund meine ich: Wo steht Dein Wunschkunde beruflich? Was treibt ihn an?

 

Schritt 2: Lege Demographische Eigenschaften fest

Im 2. Schritt geht es um die demographischen Eigenschaften Deines Wunschkunden, z.B. sein Name, das Alter, Geschlecht, der Familienstand, hat die Person Kinder, Beruf, Position, etc.

 

Schritt 3: Beschreibe Probleme & Herausforderungen

Jetzt wollen wir noch etwas tiefer gehen: was macht den Menschen aus? Was sind seine Ziele? Seine Werte? Vor welchen Probleme steht die Person? Was sind seine oder ihre Herausforderungen? Wie geht sie oder er diese an? 

 

Schritt 4: Schau Dir Deine bisherigen Kunden an

Hast Du schon mal mit Deinem Wunschkunden zusammengearbeitet? Oder gibt es jemanden in Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, dem Du unbedingt weiterhelfen möchtest oder bei dem Du glaubst, dass er/sie Deine Hilfe gut gebrauchen könnte? Dann beschreibe diese Person einmal.

 

Schritt 5: Gleiche sie ab und lege Deinen Wunschkunden fest

Jetzt vergleiche das mit den anderen Angaben und schau, wo es Überschneidungen gibt. Noch ein kleiner Tipp von mir: Die meisten von uns sind ihrem Wunschkunden schon begegnet. Manche hatten sogar das Glück, und haben mit ihm oder ihr schon zusammengearbeitet. Andere wiederum sehen sich selbst vor ihrer Transformation und das, was sie sich damals gewünscht hätten.

Endlich online sichtbar 

Deinen Wunschkunden genau zu kennen und diese Person genau vor Augen zu haben, ist für uns Selbstständige und Unternehmer ein absoluter Game Changer. Wir wollen uns als Personenmarke etablieren denn nur so gewinnen wir mit Leichtigkeit und Freude neue Kunden online. Dafür müssen wir auch einfach wissen, wen wir anziehen wollen! Meine Wunschkundin zu kennen ist das Geheimnis meines Erfolges online. Du wirst sehen, was wie eine Einschränkung zuerst aussieht ist in Wirklichkeit ein wichtiger Schritt zu mehr Sichtbarkeit und Reichweite.

Diesen und viele andere Tipps erhältst Du regelmässig in meinem Newsletter. Trage Dich gerne dazu hier ein!

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Kunden online gewinnen: 3 Gründe, warum die Kundenakquise Dir als Selbstständigem schwer fällt

Kunden online gewinnen: 3 Gründe, warum die Kundenakquise Dir als Selbstständigem schwer fällt

Gibst Du auch jede Menge Geld für Marketing aus? Hast eventuell online schon alles Mögliche probiert? Auch Werbung geschaltet und trotzdem gewinnst Du keine Kunden online?

Vielen meiner Kunden geht es so. Und das hat meistens 3 wesentliche Gründe. Welche das sind und wie Du sie vermeiden kannst, erfährst Du in diesem Blogartikel.

 

Ich hatte ja in meinem Blogartikel «Positionierung – die wichtigsten Grundlagen für Selbstständige» schon über die wichtigsten Grundlagen zum Thema Positionierung beschrieben.

Nun hatte ich ja in meinem Artikel beschrieben, wie man seinen Wunschkunden erarbeitet. Mir wird ganz oft die Frage gestellt: „Ich habe doch meinen Wunschkunden, den ich ansprechen möchte, aber trotzdem gewinne ich online keine Kunden. Warum ist das so?“ Naja, einen Wunschkunden definieren allein, das reicht leider nicht aus.

Es gibt noch sehr viele Faktoren, die eine Rolle spielen können, warum es mit der Kundengewinnung online nicht so ganz klappen will. Hier sind die häufigsten Gründe, warum sich Selbstständige und Unternehmer online mit der Kundenakquise schwertun.

 

Grund 1: Du bietest einen Bauchladen an

 

Viele meiner Kunden bieten zu Beginn unserer Zusammenarbeit einen Bauchladen an. Damit meine ich, sie bieten alle möglichen Dienstleistungen und Produkte an und keiner weiß so genau, wofür sie denn nun stehen beziehungsweise was ihre Expertise ist.

Wenn Deine Kunden nicht wissen, wofür Du stehst oder worin Du Experte bist, dann baut sich auch kein Vertrauen auf. Deshalb kaufen sie nicht bei Dir. Je genauer Du Dich spezialisieren kannst und je spitzer Du Deine Positionierung erarbeitest, umso eher ziehst Du auch Deine Wunschkunden an. Denn wer alles anbietet, verkauft meist nichts oder nur wenig.

Dazu habe ich neulich ein sehr treffendes Zitat von Peter Sawtschenko in seinem Buch „Positionierung – das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten“ gelesen: „Wer als Unternehmen zu einem Bauchladen wird, verwässert langfristig seine Marke, verliert an Profil und steht am Ende für nichts.“

Indem Du Deine Werte und Stärken einfließen lässt und Dich entscheidest, nur bestimmte Menschen mit einem Produkt oder einer Dienstleistung anzusprechen, wirst Du sofort erste Erfolge spüren.

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Grund 2: Du hebst Dich nicht vom Wettbewerb ab

 

Heutzutage haben wir eine regelrechte Reizüberflutung an Dienstleistern, Coaches, Trainern, VAs und Beratern. Sie alle bieten von außen betrachtet irgendwie das Gleiche an. Social Media macht es uns allen ja auch sehr leicht, unser Angebot in die Welt zu tragen.

Wenn Du aber mit der Masse mitschwimmst und nicht herausstichst, dann machst Du es Deinen Kunden sehr schwer, Dich online zu finden beziehungsweise bei Deinem Angebot hängen zu bleiben. Diesen Fehler kannst Du aber leicht vermeiden. Indem Du Deine Persönlichkeit einfließen lässt und so Deine Personenmarke emotional auflädst. Dich so von der Masse abzuheben, wird Dir einen Vorteil bei der Kundengewinnung online bescheren.

 

Grund 3: Du kommunizierst nicht regelmäßig mit Deiner Community

 

Ich kenne so viele Dienstleister, die wie Erdhörnchen immer wieder aus der Social-Media-Erde poppen, kurz ihr Angebot benennen und einen Nachlass oder eine Promotion anbieten und dann wieder in der Versenkung verschwinden.

Dabei ist es so wichtig, regelmäßig mit seiner Community und potentiellen Kunden im Austausch zu stehen. Ich sage immer so gerne, dass Social Media kein Werbekanal, sondern ein Marketingkanal ist. Für mich ist das ein großer Unterschied.

Früher hat man sein Angebot in Form von TV, Radio oder Printwerbung dem Kunden einfach vor die Füße geworfen. So funktioniert Social Media einfach nicht. Social Media ist eher mit einem Marktplatz zu vergleichen. Hier findet ein Austausch statt, hier werden Beziehungen aufgebaut. Der Verkauf steht dabei erst an 2. oder sogar 3. Stelle. Oder würdest Du Dich auf einer Party vorstellen und im 2. Satz direkt zu Deinem Gegenüber sagen: „Kauf jetzt bei mir XY!“?

Plane also regelmäßige Aktivitäten, die Deinen Kunden Mehrwert bieten, mit in Deine Strategie ein. Du kannst zum Beispiel täglich 15 Minuten in Deiner Community und unter Hashtags, die zu Deinem Business passen, kommentieren, liken und echtes Interesse zeigen.

 

Wer versucht, allen zu gefallen, gefällt meist keinem

 

Wenn es Dir auch schwer fällt, online Kunden zu gewinnen, dann empfehle ich Dir, Dein Angebot, Deine Aktivitäten und Deine Persönlichkeit einmal von außen zu betrachten. Hab den Mut, Dich ehrlich und selbstkritisch zu analysieren. Schau Dir auch Deine Mitbewerber an.

Und stell Dir diese 3 Fragen:

  • Bin ich auf ein Thema spezialisiert?
  • Hebe ich mich vom Wettbewerb ab?
  • Bin ich regelmäßig auf Social Media unterwegs und pflege meine Kontakte?

Wenn die Antwort auf alle Fragen Nein ist, dann empfehle ich Dir, die Tipps aus diesem Artikel noch mal zu lesen und anzuwenden. Du wirst sehen, dass das einen businessverändernden Unterschied macht!

 

Wenn auch Du schon sehr viel ausprobiert hast und Dich noch immer mit der Kundengewinnung schwertust, dann lass uns gerne in einem kostenlosen Kennenlerngespräch über Deine Herausforderungen sprechen.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Wie Du mit Videos Deine Personal Brand unterstützen kannst

Wie Du mit Videos Deine Personal Brand unterstützen kannst

Storytelling im Personal Branding

Personal Branding, also Deine Positionierung als Personenmarke, bietet Dir als Unternehmerin große Chancen. Durch Deine Persönlichkeit, Deine Ausstrahlung und Dein Auftreten kannst Du Dich von der Masse abheben, als Expertin positionieren oder Dein Produkt mit Emotionen “aufladen”. Menschen folgen Menschen, nicht Unternehmen. Das haben die Großen wie Pepsi, Nike oder Coca Cola schon sehr früh für sich erkannt. Was viele nicht wissen: die Farben des Weihnachtsmannes mit rot und weiß hat Coca Cola maßgeblich mit geprägt.

Wie wichtig sind Videos? 

Das Medium der Videos wächst täglich. Spätestens seit der Einführung der Instagram Stories im August 2016 und IGTV im Juni 2018 ist klar, dass Videos aus Sozialen Medien sowie vielen anderen Plattformen wie LinkedIn nicht mehr wegzudenken sind. Nachdem auch für den Instagram Feed die Videofunktion eingeführt wurde, wurden innerhalb von 24 Stunden mehr als 5 Millionen Videos geteilt. Videos sind DAS Medium der Zukunft. Auf YouTube beispielsweise werden jede Minute etwa 400 Stunden Videomaterial hochgeladen und täglich über 1 Milliarde Stunden Videos angesehen. Das ist mehr als auf Netflix und Facebook zusammen. Mit über 1,9 Milliarden aktiver monatlicher Nutzer ist YouTube außerdem etwa doppelt so groß wie Instagram.  Während Videos vor einigen Jahren noch wenigen Plattformen vorenthalten waren, sind sie inzwischen nahezu überall vertreten und werden gerne genutzt und konsumiert. Videos transportieren Emotionen nochmal besser als Bilder und eignen sich daher perfekt für Dein Personal Branding. 

Mit Videos hebst Du Dein Personal Branding auf das nächste Level

Dich zu zeigen und sichtbar zu werden ist einer der Key-Aspekte Deines Personal Brandings und Storytellings. Es ist daher unumgänglich, Dich auf Deinen sozialen Medien auch selbst zu zeigen. Anhand von Videos und kleinen Clips hast Du hier noch viel mehr Möglichkeiten. Du kannst Dich in Deinen Insta Stories ganz ungezwungen Deiner Zielgruppe präsentieren. Nimm Deine Zuschauer mit hinter die Kulissen und lasse sie an Deinem Alltag teilhaben. Das steigert das Vertrauen in Deine Brand und bindet Deine Zielgruppe an Dich.  Menschen suchen immer die Verbindung zueinander. Du kannst also über Deine Stories genau diese herstellen und zeigen. Welche Hobbies hast Du? Hast Du Haustiere oder hast Du einen besonders grünen Daumen? Wohnt ihr in einer ähnlichen Gegend oder habt eine vergleichbare Lebenssituation? All diese Aspekte kannst Du in dem Maß einfließen lassen, in dem Du dich damit wohlfühlst.  Über Videos transportierst Du nicht nur Inhalte sondern maßgeblich auch Emotionen anhand Deiner Stimme, Gesten und Ausstrahlung. Diese besondere Verbundenheit dankt Dir deine Zielgruppe wiederum mit Vertrauen und Bindung. 

Meine Tipps für Deine Videos 

Mach einfach 

Denk nicht zu lange nach und lass Dich nicht verunsichern. Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, unabhängig davon, wie wacklig dieser auch sein mag. Mir hat es sehr geholfen, anfänglich Videos aufzunehmen und an Familie und Freunde zu schicken statt einer Sprach- oder Textnachricht. Das geht ja heute ganz einfach und schnell. So gewöhnst Du dich langsam daran, in eine Kamera zu sprechen und Dich nachher auch selbst zu sehen.  Geh dann dazu über, Stories für Instagram zu drehen. Hier kannst du auch Produkte zeigen und vorstellen, ohne dich selbst zu zeigen, falls die Hürde hier noch zu groß ist. Hast du das gemeistert, fängst du damit an, auch dein Gesicht zu zeigen. Sprich über etwas, worin du sehr sicher bist. Du kannst zum Beispiel erzählen, wie Dein Arbeitstag war oder präsentierst Dein Lieblingsprodukt aus deinem Angebot. Erzähle doch noch ein paar Worte zu Deinem aktuellen Post auf Instagram.  So gehst du Schritt für Schritt weiter in Richtung Sichtbarkeit und Videos. Wenn du Dich damit wohlfühlst fängst Du an, längere Videos für Instagram Beiträge, Facebook oder LinkedIn zu erstellen, in denen Du beispielsweise Themen behandelst, die zu deinem Business gehören. Jetzt bist du schon auf dem richtigen Weg zur Positionierung als Expertin – mit deinem Personal Branding. Denk immer daran: ein Video kannst Du mehrfach aufnehmen. Wenn du nicht zufrieden bist, setz einfach neu an. Und: in den Stories sind Videos auch nur 24 Stunden sichtbar (außer Du speicherst sie als Highlight), am nächsten Tag ist der Spuk also schon wieder vorbei. 

Sei nachsichtig mit Dir selbst

Auch wenn du ein Video in der Theorie so oft drehen kannst, wie Du möchtest, geh nicht zu hart mit Dir selbst ins Gericht. Besonders wir Frauen sind ja unsere größten Kritikerinnen und sind ausgesprochen gut darin, uns selbst zu verurteilen. Sei nett zu Dir selbst! Habe Vertrauen in Dich und Deine Geschichte. Es gibt da draußen genug Menschen, die genau das jetzt hören oder sehen möchten und denen Du mit deinem Video weiterhelfen kannst.  Die meisten “Makel” sieht man eh nur selbst, ob die Haare nicht ganz sitzen oder die Augenringe nach einer harten Nacht etwas dunkler sind als sonst. Das fällt Deinen Zuschauern nicht auf, glaub mir.  Merk dir einfach: lieber ein unperfektes Video heute teilen und an Deiner Sichtbarkeit arbeiten und im besten Fall auch direkt jemanden positiv ansprechen als ein perfektes Video nie fertig zu bekommen. Lass Dir diese Chance nicht entgehen!  Wenn Du noch mehr zum Personal Branding lesen möchtest, schau dir gerne meinen vorherigen Beitrag zum Thema Storytelling an. Hier gebe ich Dir bereits einige Tipps dazu, was Du Deiner Zielgruppe erzählen kannst. Vielleicht ist ja schon der ein oder andere Tipp dabei, den Du heute noch umsetzen möchtest.  Stehst du noch ganz am Anfang Deines Personal Brandings? Dann hol Dir gerne mein aktuelles Freebie – die Checkliste zum Personal Branding mit über 25 Punkten, die Du beim Personal Branding beachten kannst.  

Kennst Du schon meine Personal Branding Checkliste? 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

Mittels Storytelling zur authentischen Personal Brand

Mittels Storytelling zur authentischen Personal Brand

WIE SICH MIT EINFACHEN GESCHICHTEN SYMPATHIEPUNKTE SAMMELN LASSEN

Mit diesem Artikel möchte ich nun auf einen Geheimtipp im Personal Branding aufmerksam machen: das Storytelling. Persönliche Geschichten, die direkt aus dem Leben gegriffen sind, verhelfen dabei, ein einheitliches Bild über Deine Person aufzubauen und positive Reputationen zu erhöhen. 

Wir wachsen mit ihnen auf, denn sie sind unsere ständigen Begleiter und tragen höchstwahrscheinlich sogar zu unserer persönlichen Entwicklung bei – Geschichten. Egal ob eine kurze Nachricht über WhatsApp oder die Schlagzeile der Lieblingszeitung. Über Erzählungen lassen sich exklusive Bildwelten aufbauen und nachhaltig Emotionen hervorrufen. 

Du ahnst es wahrscheinlich schon, worauf ich hinausmöchte. Heute steht das Potential von Personal-Branding-Stories im Mittelpunkt. Oder besser gesagt: es geht um’s Storytelling. Ziel ist es, Berichte über Dich und die Entwicklung Deiner Marke in die Social-Media-Präsenz zu integrieren und somit ein positives Image aufzubauen. 

Besonders im Dienstleistungsbereich können sich Deine Stories als wahrer Goldschatz erweisen. Direkt aus dem Leben gegriffen verleihen Dir so bereits kleinere Erzählungen eine einzigartige Personality. Was das bedeutet? Ganz einfach: Deinen Kunden wird der Weg bereitet, sich mit Dir und Deiner Arbeit zu identifizieren. Vielleicht hat er oder sie die gleichen Interessen wie Du, befindet sich in einem ähnlichen Lebensabschnitt oder schaut einfach nur ganz zufällig Deine Lieblingsserie. Denn es geht eben nicht immer nur um Expertisen und trockene Fakten. 

Viele meiner Kunden schrecken meist davor zurück, sich selbst über soziale Medien zu promoten. Der große Zeitaufwand und vielleicht auch die Angst, zu viel preiszugeben oder die Zielgruppe zu langweilen halten sie davon ab, das Potential von Storytelling voll ausschöpfen zu können. Um Dir diese Angst ein wenig zu nehmen, habe ich die folgenden Tipps für Dich zusammengefasst:

Deine Story perfekt in Szene setzen

Falls Du sich bereits jetzt in Ihre Schulzeit zurückversetzt fühlen solltest, hier die Entwarnung vorab: Du musst kein Hemingway sein, um authentische Geschichten schreiben zu können. Schon mit drei einfachen Steps gelingt ein unkomplizierter Einstieg ins Storytelling, das, ganz nebenbei bemerkt, absolut nicht an Texte gebunden sein muss. Allein kleine Fotostrecken auf Instagram oder ein Videobeitrag über Facebook können enorme Wellen schlagen. Schließlich kann Visuelles doch so viel mehr aussagen als tausend Worte. Eine Momentaufnahme während der Arbeit zum Beispiel – es muss keine große Arbeit hinter Ihren Beiträgen stecken, solange Dein Alltag wiedergespiegelt wird. 

1. Lebe Deine Persönlichkeit – und zeig diese auch

Zuerst geht es um die großen W-Fragen. Welche Eigenschaften machen Deine Person aus? Was hast Du für eine (Gründer-)Story? Warum bist gerade Du auf Deinem Feld unersetzlich? Und wer sind die Vorbilder, an denen Du sich orientierst? Die ganz persönliche Entwicklungsgeschichte meines Unternehmens SoLou zum Beispiel habe ich Anfang des Jahres über einen Blogbeitrag geteilt – denn auch Bloggen ist mehr als effektiv. Zeig keine Scheu und teile so viele Geschichten über Deinen Werdegang wie möglich. Dazu zählen kleine Einblicke in den Alltag und auch mal humorvolle Anekdoten aus Deinem Unternehmen. Auch Probleme oder Fehler können kommuniziert werden. Schließlich ist niemand perfekt und gerade das macht Dich menschlich. Im Fokus steht, dass sich auch Außenstehende, die Dich nicht persönlich kennen, ein umfassendes Bild von Dir und Deiner Arbeit machen können. Achte jedoch darauf, besonders in puncto Privatsphäre eine ausgeglichene Balance zu wahren.

2. Mit einem Medienmix Abwechslung schaffen

Wie bereits angesprochen ist absolut niemand gezwungen, die eigenen Stories ausschließlich als Text zu veröffentlichen. Ganz im Gegenteil! Texte sind sehr zeitintensiv – sowohl zu verfassen, als auch zu lesen. Ein weit größeres digitales Markenerlebnis bietet der Medienmix. Versuch also, über so viele Medien wie möglich Stories zu veröffentlichen. Hilfreich dabei ist immer, das Format an der Plattform auszurichten. Imagevideos eignen sich so beispielsweise für Facebook, das Teilen von persönlichem Content für Twitter und Fotos aus dem Unternehmensalltag für Instagram. Je mehr Medien eingesetzt werden können, desto nachhaltiger brennst Du dich in die Köpfe der Zielgruppe ein. 

Und solltest Du einmal den Überblick verlieren, welche Medien nun auf welchen sozialen Netzwerken gepostet wurden, kann Dir vielleicht Hootsuite weiterhelfen. Die Nummer 1 in Sachen Social-Media-Management erlaubt es, bis zu 35 Netzwerke über nur eine Anwendung zu verwalten – von der Planung, über die Veröffentlichung bis hin zur Analyse. 

3. Aktiv zum Austausch animieren und die Reichweite erhöhen

Natürlich liegt der Kern des Storytelling nicht ausschließlich darin, von sich und seiner Arbeit zu erzählen. Du bist Dein eigener Markenbotschafter, also solltest Du Dich natürlich auch mit Deiner Zielgruppe austauschen. Soziale Medien sind in diesem Punkt ein gemachtes Nest. Sobald Content online geht, wird den Usern Raum gegeben, wie wild drauf los zu kommentieren, Likes zu vergeben und Beiträge zu teilen. Schon einfache Social Signals ziehen enorme Effekte mit sich. Und genau an dieser Stelle musst Du ansetzen. Nutze diese Aktionsfreude Deiner Zielgruppe, indem Du fleißig mit ihnen kommunizierst. Mein persönlicher Favorit in Sachen Interaktion sind dabei die Story-Funktionen von Facebook und Instagram. Diese bieten die perfekte Möglichkeit, Momente in Echtzeit zu teilen und (was noch viel besser ist) einfach mal nach der Meinung zu fragen. „Wie findet ihr…“, „Geht es euch auch so, dass…“, „Erzählt mir doch von euren Erfahrungen mit…“ – Echter Austausch und Verbindung ist die Devise. 

Online-Präsenz umsonst und kostenlos

Soziale Medien sind ein hervorragender Weg, eine digitale Visitenkarte im Storytellingformat zu erstellen. Sie erzählen Geschichten aus Deinem Leben, von den überwundenen Hürden oder Fortschritten und berichten, wie Du den Weg zu Deiner aktuellen Berufung gefunden hast.

Um den Erfolg Deiner Strategie noch einmal prüfen zu können, stell dir zusammenfassend doch die folgenden Fragen:

  • Berichte ich regelmäßig von meiner Arbeit und binde dabei meine eigene Persönlichkeit in das Marketing ein?
  • Gebe ich hin und wieder kleine Einblicke in meinen Alltag, sodass sich meine Kunden ein umfangreiches Bild von meiner Person machen können?
  • Stehe ich aktiv zu meiner Arbeit und den damit verbundenen Idealen?
  • Berichte ich auch einmal von schwierigen Situationen?
  • Nutze ich meine Geschichten, um Follower zur Interaktion zu animieren?

Und um das allseits beliebte Wort zum Abschluss noch einmal verwenden zu können: setze mit Deinen Stories auf Authentizität. Trau Dich ruhig, Deine Geschichten und damit auch Deine Person unverschnörkelt zu präsentieren, denn Authentizität schafft Nähe und lässt Dich Sympathiepunkte sammeln. 

Möchtest Du auch mehr über mich erfahren? Dann folge mir doch ganz einfach auf Instagram oder LinkedIn

Wenn Du mehr über Personal Branding erfahren willst, dann abonniere am Besten meine HER Brand News!

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

4 Gründe, warum ich meinen Kunden empfehle, Mütter einzustellen

4 Gründe, warum ich meinen Kunden empfehle, Mütter einzustellen

In einer Zeit des Fachkräftemangels und der Vollbeschäftigung haben viele meiner Kunden das Problem, geeignetes Personal zu finden. Je kleiner das Unternehmen, desto schwieriger wird es, die offenen Stellen mit qualifizierten Leuten zu besetzen. Laut einer Studie des HWWI (Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut) ist die Lösung für dieses Problem in Deutschland ganz einfach zu lösen: durch das Einstellen von Müttern, die nach der Elternzeit den Wiedereinstieg suchen.

Noch 2010 galten alte Rollenmuster

Ich selbst war in einer Führungsrolle mit internationaler Verantwortung im Marketing eines amerikanischen, börsennotierten Unternehmens. Mein Chef war schon älter und er sagte auf die Neuigkeit, dass ich mein erstes Kind erwarte: „Naja, Du kommst ja dann eh nicht wieder. Eine Mutter gehört schließlich zu ihrem Kind.“ Das war für mich harter Tobak, ich war immerhin jahrelang eine treue und fleissige Mitarbeiterin und lieferte regelmässig gute Leistung ab.

Außerdem bin ich sehr gut ausgebildet, hatte zum damaligen Zeitpunkt 12 Jahre Arbeitserfahrung und war für meinen Arbeitgeber bereits seit 2 Jahren tätig. Davon abgesehen habe ich immer sehr gerne gearbeitet und wusste meine Unabhängigkeit – auch finanziell – sehr zu schätzen.

Die Einstellung meines damaligen Chefs ist nicht selten in immer älter werdenden, oft männlichen Führungsebenen von mittelständischen und Grossunternehmen. Klar, man kann auch Glück und einen modernen Chef (oder sogar eine Chefin) haben. Meine Erfahrung ist nun auch schon 7 Jahre her und es ändert sich auch langsam die Einstellung. In meinem Fall war es allerdings eher die Norm in einer männlich dominierten Industrie.

Vorbehalte gegen Frauen mit Kindern

Aber was genau sind denn die Vorbehalte gegen Frauen mit Kindern? Eine Frau hat ja nun ihre Qualifikation und jahrelange Erfahrung nicht im Kreissaal abgegeben. Mutter zu sein ist auch keine unheilbare Krankheit, die zum Verlust des Wissens führt.

Ganz im Gegenteil: Eine gut ausgebildete Frau, die Mutter ist und den Wiedereinstieg sucht, hat eine Menge zusätzlicher Qualitäten und großes Potential, sich in einem familienfreundlichen Umfeld weiterzuentwickeln. Wenn sie sich zudem um Weiterbildung während ihrer Elternzeit gekümmert hat, steht sie den anderen Bewerbern in nichts nach.

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hängt maßgeblich vom Arbeitgeber ab. Wenn sich die Unternehmen flexible Mitarbeiter wünschen, dann ist ein gesundes Maß an Flexibilität ihrerseits zwingend notwendig.

Eine Hymne auf Frauen mit Kindern

Hier sind meine 4 Gründe, warum ich meinen Kunden empfehle, Mütter (auch in Führungspositionen) einzustellen:

  1. Mütter haben nur eine begrenzte Arbeitszeit und optimieren diese. Bevor ich Mutter war, habe ich gerne mal in der Kaffeeküche montags morgens gestanden und mit den Kollegen über das Wochenende geplaudert. Diese Gespräche halte ich seitdem ich Mutter bin deutlich kürzer.
  2. Es ist selten, dass Mütter von mehreren Kindern nochmal schwanger werden. Einer meiner Kunden sagte mir mal, dass er wesentlich lieber Mütter einstellt, weil diese das Thema Kinder bekommen schon „erledigt“ haben (seine Worte, nicht meine).
  3. Mütter setzen ihre Prioritäten so, dass sie effizient die wichtigen Themen abarbeiten. Das passt natürlich zu Punkt 1: sie haben weniger Zeit zur Verfügung und daher muss man (oder Frau) Prioritäten setzen und diese auch abarbeiten.
  4. Mütter sind Organisationstalente. Spielverabredungen, Geburtstage, Mitfahrgelegenheiten, Sportverein, Einkaufen: wir Mütter planen und organisieren täglich für mehrere kleine Menschen und halten alle Bälle in der Luft. Dieser „Extremsport“ fordert auch einen gewissen kühlen Kopf und sich gut zu organisieren – auch im Job.

Mein damaliger Chef hatte in meiner Abwesenheit festgestellt, wie viel ich geleistet hatte. Er war dann doch dankbar, dass ich wiederkam und ihm in meiner Rolle erheblich den Rücken freihielt. Lange geblieben bin ich in diesem familienunfreundlichen Umfeld allerdings nicht mehr.

Ich machte mich selbstständig und helfe heute kleinen und mittleren Unternehmen und Startups dabei, ihr Marketing aufzufrischen oder komplett neu aufzusetzen. Dazu gehören auch die Personalplanung und die Teamzusammenstellung. Ich rate immer dazu, den passenden Mitarbeiter auszuwählen, entkräfte dabei gerne und oft die Vorbehalte gegen Mütter.

Wer in der Digitalisierung bestehen will, setzt auf Mütter

Willst auch Du fortschrittlich und modern Dein Unternehmen in der Digitalisierung positionieren und im heutigen Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber auftreten? Dann stell, wenn es von der Qualifikation und dem menschlichen Faktor passt, definitiv auch Mütter ein. Meetings, die vor 16 Uhr angesetzt werden, sind hervorragend geeignet, um sich als familienfreundlicher Arbeitgeber zu positionieren. Auch die Väter werden es Dir danken. So steigerst Du Deine Arbeitgeberattraktivität und bindest Deine Mitarbeiter langfristig an Dich.

Ich helfe Dir, die richtigen Mitarbeiter für Dein Marketing zu finden. Lerne  mich und meine Arbeit kennen, dann stellen wir gemeinsam das perfekte Team für Deinen Erfolg zusammen.

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Nicole Wehn

Nicole Wehn

Ich bin Nicole Wehn und ich bringe mit meiner Firma SoLou Business Solutions Marketing-Begeisterung und 16 Jahre Erfahrung in Ihr Unternehmen. Von der Situationsanalyse, über Strategie und Planung bis hin zur Umsetzung – ein Marketing-Rundum-sorglos-Paket sozusagen. Marketing-on-demand, schnell und kompetent.

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