Letzte Woche habe ich den ersten Teil meines Jahresrückblick 2020 mit Dir geteilt und heute knüpfe ich genau da wieder an:

In Teil 1 meines Jahresrückblicks 2020 habe ich bereits meine ersten 7 Learnings mit Dir geteilt. Hier für Dich nochmal zusammengefasst:

  • 1. Auch in Krisenzeiten kannst Du mit Deinem Business wachsen
  • 2. Es ist absolut ok, wenn Du nicht das machst, was alle machen
  • 3. Dein Mindset entscheidet über Erfolg und Misserfolg in Deinem Business
  • 4. Online Sichtbarkeit kommt mit Verantwortung einher
  • 5. Es ist Dein Business, also auch Deine Regeln
  • 6. Jede Unternehmerin sollte ein 10.000 Euro Angebot haben
  • 7. Das Unternehmertum ist nicht für jeden

Wenn Du mehr Input haben möchtest, dann höre Dir gerne die Episode 36 zum Teil 1 an oder lies hierzu den Blogartikel.

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Hier also Teil 2 meiner Learnings 2020

 

8. Setze Dir unbedingt Ziele

 

Ich bin ja auch eher so der spontane Typ. Ich mag es nicht, mich festzulegen und ich bin gerne flexibel und spontan. Dieses Jahr habe ich am Anfang des Jahres mich echt gesträubt, mir Ziele zu setzen. Ich dachte mir, wie kann ich denn wissen wie es läuft? Ich kann ja kaum die Osterferienreise buchen (da wusste ich noch nicht, dass wir an Ostern gar nicht Reisen können würden…). Aber ich habe es getan. Und ich habe mir auch erlaubt, groß zu träumen und mir Ziele gesetzt, die zum damaligen Zeitpunkt unerreichbar schienen. Beispielsweise habe ich mir einen 6-stelligen Jahresumsatz als Ziel gesetzt. Im Jahr davor hatte ich gerade mal ein Viertel davon, denn mein größter Kunde ging im Sommer 2019 pleite und hat meine letzten 3 Rechnungen nicht bezahlt. Da saß ich nun: online unsichtbar, weil nie Zeit für mein Marketing genommen und kein Umsatz mehr. Das hat mich damals aufgerüttelt und ich habe mein Business komplett auf den Kopf gestellt. Du siehst, ich hatte keine Ahnung, wie 2020 laufen würde und ich hatte immer diesen Traum vom 6-stelligen Online Business. Und ich habe mir erlaubt, groß zu träumen und dieses Ziel aufzuschreiben. Wenn Du Dir nämlich Ziele aufschreibst, dann heißt das nicht, dass Du Dir selbst Ketten anlegst, sondern nur, dass Du dann genau weißt, was Du wie wann wo machen kannst, um sie zu erreichen.

 

9. If you can dream it, you can do it!

 

Dieses Zitat von Walt Disney, meinem großen unternehmerischen Vorbild, ist fast schon zu einem Lebensmotto von mir geworden und passt auch wunderbar zu meinem Learning Nummer 8: Denn wenn Du Dir erlaubst, Deine Träume als Ziele festzulegen, dann wirst Du sie auch erreichen. Vielleicht nicht sofort und nicht über Nacht (denn über Nacht Erfolg gibt es in meinen Augen nicht), aber Du hast alle Möglichkeiten, Deinen Traum zu leben. Du musst Dich nur entscheiden, dass jetzt Deine Zeit ist und Dir erlauben, groß zu träumen! Bei mir hat es bisher ganz gut funktioniert und bei dem, was ich für 2021 geplant habe, spüre ich, wie das nächste Jahr noch geiler wird.

 

10. Verkaufen bedeutet zu dienen

 

Kennst Du das Gefühl, wenn Du einfach nicht die Dinge machst, obwohl sie Dir Geld bringen? Davon habe ich dieses Jahr ganz viele Situationen gehabt. Ich habe einfach nicht zurückgerufen, oder ich habe nach einem Kennenlernen nicht nachgefragt. Frei nach dem Motto: wer mit mir arbeiten möchte, der kommt schon von allein. Grundsätzlich stimmt das auch: mein Marketing Funnel ist so aufgesetzt, dass ich regelmässig neue Anfragen bekomme und auch seit März mit 1:1 Kunden ausgebucht bin. Aber trotzdem gehört der Verkauf ja noch dazu. Das ist auch so ein Mindset Thema, an dem ich dieses Jahr viel gearbeitet habe. So empfand ich verkaufen als etwas Schmieriges, als würde ich den Leuten etwas aufschwatzen wollen. Erst, als ich die Perspektive auf meine Kunden gerichtet habe, dass sie meine Dienstleistung brauchen, um erfolgreicher in ihrem Business sein zu können und mit mehr Leichtigkeit Wunschkunden anzuziehen, da habe ich verstanden, dass verkaufen eher so etwas wie dienen ist, als etwas aufschwatzen. Dabei hat mir das Journaling sehr geholfen. Schreib Dir Deine Blockaden auf, wenn es um den Verkauf geht. Und dann nimm die Perspektive Deines Kunden ein: Wie sieht sie das? Was braucht sie? Das sollte auch Dir Deinen Verkauf erleichtern.

 

11. Du musst nicht alles allein machen oder können

 

Anfang des Jahres habe ich alles selbst gemacht. Oder mir zumindest eingebildet, ich muss alles selbst können. Von der Website, über Social Media, zu sämtlichen online Marketing und Business Tools, Buchhaltung, Planung, Videoschnitt und Dreh, Drehbuchautor, etc. einfach alles. Aus meiner heutigen Sicht weiß ich, was das für ein Blödsinn ist. Das kann keiner. Erst als ich angefangen habe, nach und nach mir in den verschiedenen Bereichen Unterstützung zu holen, ist mein Business gewachsen. Und warum? Weil ich dann endlich Zeit hatte, die Dinge zu tun, in denen ich wirklich gut bin. Nämlich Content zu schaffen, den meine Wunschkundin wirklich braucht. Diesen Podcast ins Leben zu rufen, meine Community weiter zu vernetzen und wirklich die Strategie in meinem Business klar zu ziehen, damit wir hier einen Fahrplan haben. Und das kann ich eben nur, wenn mich so fantastische Frauen wie sie mir aktuell zur Seite stehen, unterstützen. Du musst nicht alles allein machen oder können. Hol Dir Unterstützung und Du wirst sehen, wie sehr das Dein Leben erleichtert.

 

12. Nicht jeder muss einen Onlinekurs verkaufen

 

Der heilige Gral online Kurs. Im Frühjahr 2019 habe ich mir einen Kurs gekauft, wie man einen Onlinekurs erstellt. Der versprochene Erfolg ist mir damals in 12 Wochen nicht geglückt. Erst Sigrun und Somba Kickstart haben mir das ein Jahr später beschert. Lange dachte ich mir, mit mir stimmt was nicht. Alle machen Onlinekurse, wieso kriege ich das nicht hin. Und mein Pole Position Kurs ist auch eher ein Gruppenprogramm, als ein Onlinekurs. Warum ist das so? Weil nicht jeder gut mit Onlinekursen lernt. Ich jedenfalls nicht. Viele Onlinekurse sind auch langatmig, haben schlecht recherchierte Inhalte oder 40 Minuten Videos. Trotz aller guten Vorsätze habe ich den ersten Onlinekurs über Onlinekurse nicht weiter als bis Modul 4 geschaut. Da ging mir trotz der vielen guten Vorsätze und der Investition von 2000 Euro einfach die Puste aus. Und auch die Lust. Ich brauche den Austausch. Die Community. Den Zugang zum Kursanbieter. Ich habe festgestellt, dass es vielen so geht wie mir. Und ich denke auch, dass 2021 der Trend weg vom Onlinekurs gehen wird, weil gerade jeder, der irgendwie online Geld verdienen will, einen Kurs erstellt. Solltest Du damit auch liebäugeln, kann ich Dir nur empfehlen, ihn zu verkaufen, bevor Du ihn erstellst. Das könnte sonst ein böses Erwachen geben. Ich für meinen Teil verkaufe das, was ich mir gewünscht hätte, als ich angefangen habe und das Format, dass zu mir und meiner Wunschkundin passt. In meinem Fall ist das 1:1 Coaching mein Hauptfokus und auf Platz 2 liegt das Gruppencoaching.

 

13. Ein Onlinebusiness bedeutet nicht automatisch passives Einkommen

 

Das war so ein Mythos, dem ich erlegen bin. Als ich vor 1,5 Jahren im Sommer mit nichts dastand, da habe ich vom passiven Einkommen geträumt. Mittlerweile glaube ich, dass passives Einkommen ein echter Mythos ist. Selbst Onlinekurse sind Arbeit. Alle Online Business Experten, denen ich folge, ob aus den USA oder Deutschland, launchen regelmässig. Kaum einer hat ein Evergreen Produkt, dass sich immer wie warme Semmel verkauft. Es gibt sicher Ausnahmen, aber ich kann Dir sagen: ich habe ein Onlinebusiness und ich habe kein passives Einkommen. Ich biete 1:1 Coachings, Gruppenprogramme und Workshops an. Und für wenige, ausgewählte VIP Kunden auch ein Done for you Paket. Ich weiß heute, dass ein Onlinebusiness ganz viele Facetten haben kann. Aber ein passives Einkommen oder eine Onlinekurs sind nicht zwingend notwendig, um online Kunden zu gewinnen und 6-stellige Jahresumsätze zu machen. 

 

14. Man lernt nie aus

 

Ich liebe es zu lesen und ich habe in den letzten 1,5 Jahren sicher 30 Bücher gelesen, habe einen Onlinekurs gekauft, in 3 Gruppenprogramme investiert und einen 1:1 Coach dazu gehabt. In mich selbst zu investieren, ist das Beste, was ich für mich und mein Business tun kann. Denn ich bin unglaublich gewachsen. Und das habe ich nicht nur meinem Wissensdurst, sondern auch den vielen tollen Frauen zu verdanken, die ihr Wissen teilen und die mich dieses Jahr bei meinem Wachstum unterstützt haben. Denn kein Mensch ist eine Insel und diese Unterstützung gibt zwar trotzdem keine Abkürzung zum Erfolg, aber sie gibt Dir die Möglichkeit zu lernen und Dich weiter zu entwickeln.

 

15. Content is king, Consistency is queen

 

Und hier ist mein letztes Learning aus 2020. Content Kreation ist das, was Dich als Unternehmerin von den anderen abheben und sichtbar machen wird. Und zwar, wenn Du regelmässig und freizügig Dein Wissen mit der Welt teilst. Sei immer wieder berechenbar und verlässlich für Deine Community da. Sie wird es Dir danken! Und wenn Du jetzt sagst, ich kann aber nicht schreiben, dann sage ich Dir: jeder kann schreiben. Wir machen es jeden Tag, immer wieder: in Emails, in Briefen, in Nachrichten, per Whats App, per Social Media Kommentaren. Schreiben ist etwas, was besser wird, wenn man es regelmässig tut. Content Kreation sollte zu Deinem Alltag gehören als Unternehmerin. Nur mit Content und regelmässigem Einsatz habe ich es geschafft, mir in 12 Monaten eine Community von 3000 Menschen auf 2 Plattformen aufzubauen. Denk dran: das ist keine Einbahnstrasse! Wenn Du Dich für die Menschen interessierst, interessieren sie sich auch für Dich!

 

Hier kannst Du Dir die Podcastepisoden dazu anhören: Episode 36 und 37

 

 

 

Wenn Du Coach, Beraterin, Trainerin, Selbstständige oder Dienstleisterin bist und Fragen zum Thema hast oder wenn Du an Deiner eigenen Sichtbarkeit arbeiten möchtest, dann schreib mir gerne eine Email an hallo@nicolewehn.de Ich freue mich, Dich kennen zu lernen.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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