Personal Branding über LinkedIn & Xing

Social Media und ein professionelles Auftreten im Web – was früher vielleicht unvorstellbar war, geht heute Hand in Hand. Gerade wenn es um Marketingstrategien wie das Personal Branding geht, sind Social, Visual und Business Networks nicht wegzudenken.

Wenn Du meinen Artikel Wie Du Deine Sichtbarkeit mittels sozialer Netzwerke erhöhst gelesen hast, weißt du wie viele unzählige Facetten Social Media hat. Wem es nämlich gelingt, nicht nur den eigenen Werdegang, sondern auch die eigene Persönlichkeit professionell zu kommunizieren, hat das Erfolgsgeheimnis entschlüsselt. Das Ergebnis: Deine Reichweite online und offline wird automatisch erhöht und (bestenfalls positive) Reputationen kommen nur so eingeflogen.

LinkedIn und Xing erscheinen in diesem Muster vielleicht ein bisschen fehl am Platz. Doch auch Business Networks können Deinen Social-Media-Auftritt entscheidend beeinflussen. Anders als die üblichen Likes, Shares und Comments steht dabei das Connecten im Vordergrund. Ich zeige Dir hier also, wie Du in nur wenigen Schritten auch Dein B2B-Netzwerk erweitern kannst.

 

LinkedIn & Xing – Eine Kurzbiografie

Business Networks wirken für junge Unternehmer häufig unattraktiv und werden schnell über einen Kamm geschoren. Schließlich geht es nur um trockene Fakten und die Darstellung der eigenen Vita. Fakten: ja – trocken: nein. Natürlich stimmt es, dass Business Netzwerke einen relativ hohen Qualitätsanspruch haben. Warum sollte es aber nicht möglich sein, fachbezogene Informationen über eine Person auch mit einer Prise Persönlichkeit zu würzen?

Tipp 1: Teile erwähnenswerten Content

Generell bieten LinkedIn und Xing die optimalen Ausgangsbedingungen für die Verknüpfung von persönlichem mit geschäftlichem Content. Besonders fachbezogene Themen, die auf den gängigen sozialen Netzwerken meist untergehen, sind auf LinkedIn und Xing besonders gefragt. Soll heißen: auch wenn es um’s Personal Branding geht, musst Du Dich natürlich nicht 24/7 selbst promoten. Vielmehr interessiert sich Dein Publikum auch für geteilte Tipps, Ratschläge und News. Der Mehrwert Deines Content steigt dabei nicht nur um die Faktoren Seriosität und Vertrauen, auch Deine Sichtbarkeit wird automatisch erhöht.

Tipp 2: Motiviere zur Interaktion

Interessanten Content in den Raum zu werfen ist schon einmal ein ganz guter Anfang. Solltest Du noch eine Stufe höher gehen wollen, starte doch eine Diskussion. Viele von uns schrecken vielleicht vor diesem Gedanken zurück. Normalerweise wird ja die Anonymität des Webs gerne genutzt, die eigene Meinung etwas zu frei und ohne Rücksicht auf Verluste zu äußern.

Gerade bei Business Networks verhält es sich aber anders. Du kannst damit rechnen, dass 99 % der User ähnliche Interessen wie Du verfolgen und folglich auch offener für einen konstruktiven Gedankenaustausch sind. Final kannst Du durch solche Interaktionen also nicht nur hilfreichen Input erhalten, sondern auch zum Experten Deines Fachgebiets heranwachsen und dir hier deinen Status aufbauen.

 

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Tipp 3: Versende Social Signals

Einen Punkt haben wirklich alle sozialen Netzwerke, ganz egal ob Twitter oder LinkedIn, gemeinsam. Sobald Du jemandem folgst, vergrößerst Du automatisch Dein Netzwerk. Ein ganz einfaches Prinzip, welches allerdings zwischen all den Do’s und Dont‘s der Social-Media-Strategien immer mal wieder untergeht. Um der ganzen Sache nun noch ein bisschen Mehrwert zu geben, halte diese Beziehung warm, indem Du beispielsweise Status-Updates kommentierst oder auch die Expertise anderer Unternehmer weiterempfiehlst. Dabei geht es nicht um Konkurrenzkampf, sondern den gegenseitigen Austausch. Sei Dir schon vorab bewusst, über welche Unternehmer Du mehr erfahren möchtest. Das wahllose Verschicken von Einladungen erhöht zwar Deine Sichtbarkeit, läuft aber auch Gefahr, die falsche Zielgruppe anzusprechen und ist absolut nicht zielführend.

Tipp 4: Werde in Gruppen aktiv

Anstatt von Profil zu Profil auf der Suche nach der perfekten Geschäftsbeziehung zu swipen, gibt es noch ein viel effektiveres Feature, das eigene Netzwerk zu erweitern: die Gruppen. Ob du selbst eine gründest oder vorerst nur aktiver Teilnehmer bist, liegt ganz bei Dir. Gruppen findest du ganz einfach über die Recherche anhand ein paar relevanter Keywords, die auch Dein Interessenfeld widerspiegeln. Die Interaktionen sind dabei nicht unbedingt geeignet, um ausschließlich eigenen Content zu teilen. Vielmehr geht es um den aktiven Austausch mit anderen B2B-Kontakten und auch hier um das Teilen von empfehlenswerten Beiträgen. Auch so kannst Du Deinen Expertenstatus aufbauen und etablieren.

 

P’s and Q’s für Deinen Social-Media-Auftritt

Business Networks sind nichts Elitäres und absolut jeder Einzelunternehmer ist auf LinkedIn und Xing willkommen. Nichtsdestotrotz regiert aber auch hier ein kleiner Knigge. Um also niemandem auf dem Schlips zu treten, hier eine kleine Stiletikette:

  1. Verwende ein professionelles Profilbild. Legere Urlaubsfotos können zwar sympathisch wirken, sind aber eher ungeeignet, wenn es darum geht, seriöse Geschäftsbeziehungen aufzubauen
  2. Bleib Dir treu und beschönige Dein Profil nicht. Denn – mag man an Karma glauben oder nicht – jeder Schwindel fliegt irgendwann einmal auf
  3. Business Networks leben, ganz im Gegensatz zu Instagram und Co., nicht ausschließlich vom Folgen und Zurückfolgen. Schicke Einladungen also nur an Profile, die für Dich auch von Vorteil sein können oder denen du einen Mehrwert stiften kannst
  4. Kein Profilbild, keine Beschreibung und nicht einmal der richtige Name – sobald ein Profil nicht komplett ist, kennt das Ausschlussverfahren keine Gnade. Gib also so viele Informationen über Dich und Deine Arbeit preis, wie nur möglich. Die Algorithmen von LinkedIn und Xing arbeiten dabei ähnlich einer Suchmaschine, denn Keywords zählen

Business Networks zählen faktisch gesehen zur Sparte Social Media, sind aber trotzdem noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Besonders Einzelunternehmern kann ich es dabei nur ans Herz legen, das eigene B2B-Netzwerk über LinkedIn oder Xing zu erweitern. Denn, anders als vielleicht erwartet, sind diese Plattformen aktuell ein brandheißes Pflaster, wenn es um die Akquise neuer Geschäftspartner oder das Pushen des eigenen Bekanntheitsgrades geht. Professionalität steht dabei natürlich im Fokus. Diese darf aber immer eine Spur Deines individuellen Charakters enthalten.

Auch meine persönliche Geschichte kannst Du auf LinkedIn finden – von meinen Anfängen in den USA bis hin zur Gründung meiner Marke SoLou.

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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