Ich bin immer wieder total überrascht, wie viele Irrtümer, bzw. Mythen über Personal Branding es gibt. Und damit nicht genug: auch viele meiner Kunden lassen sich von solchen falschen Annahmen regelrecht blockieren oder sogar davon abhalten, sich online zu zeigen und ihre Message nach draußen zu bringen.

«Personal Branding, online Sichtbarkeit, das ist doch nur was für Influencer oder berühmte Leute!» – hast Du das auch schon mal gedacht oder gehört? Das ist eine völlig falsche Vorstellung, die auch ich am Anfang meiner Selbstständigkeit hatte.

Irrtümer, die vielleicht auch Dich blockieren online sichtbar zu sein

Hast Du auch schon mal gehört, dass Du täglich posten musst, damit Du sichtbar wirst? Oder dass Du immer Deine Branding Farben auf Bildern tragen musst, damit man Dich wiedererkennt? Das ist aus meiner Erfahrung absoluter Unsinn. Es gibt kein one size fits all. Was bei einer Unternehmerin oder Selbstständigen funktioniert, muss nicht für alle gelten!

Ich habe mir daher 5 Mythen über Personal Branding rausgesucht, auf die ich in diesem Artikel näher eingehen möchte, weil ich immer wieder höre, dass meine Kunden fälschlicherweise davon ausgehen, dass sie stimmen und dann davon regelrecht blockiert werden. Vielleicht geht es Dir auch so?

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5 Mythen über Personal Branding

 

Mythos 1: Du musst immer Deine Branding Farben tragen

Als ich das das erste Mal gehört habe, war ich schon sehr verwundert. Klar, Branding ist wichtig, Farben gehören zu Deinem Markenauftritt dazu und wenn Du gerne Pink trägst und das zufällig Deine Branding Farbe ist, dann super! Aber ich beispielsweise habe Türkis als Hauptfarbe. Und ich trage es fast nie. Vielleicht mal im Sommer. Ich habe mich jetzt auch nicht verrückt gemacht, türkise Klamotten zu finden! Ich trage am Liebsten Schwarz und Weiß. Diese 2 Farben gehören auch zu meinem Branding. Mich hat meine Grafikerin, die mein Branding entwickelt hat, auch damals nicht gefragt, was meine Lieblingsfarben sind. Dein Branding muss farblich zu Dir und Deinem Thema passen und Dir gefallen. Und ganz wichtig: es sollte sich in all Deinen Materialien, in Deinem Auftritt, ob Website, Social Media Kanal, Visitenkarten, Workbooks, etc. wiederfinden. Aber deswegen musst Du es nicht auf jedem Bild tragen. Die Wiedererkennung findet durch den Gesamteindruck statt: ich bin bei Instagram, sehe den Feed, dann komme ich auf Dein LinkedIn Profil und dort nutzt Du dasselbe Profilbild und schon erkenne ich Dich wieder.

 

Mythos 2: Du musst Dein Privatleben zeigen

Das ist ganz klar falsch. Du musst auf gar keinem Fall Dein Privatleben auf Social Media zeigen. Deine Persönlichkeit, die solltest Du schon mit einfliessen lassen, aber das bedeutet nicht, dass Du zum Beispiel Deine Probleme oder Dein Liebesleben oder Deine Kinder dort thematisierst. Klar, es gibt viele, für die ist das ok. Aber wenn es sich für Dich nicht richtig anfühlt, dann mach es nicht! Ich habe in Episode 12 5 Ideen geteilt, wie Du Deine Persönlichkeit einfliessen lassen kannst, ohne Privates zu teilen. Persönlich ist nicht privat! Wenn dich das Thema interessiert, dann schau gerne in meinen Artikel Wie viel Persönlichkeit muss ich auf Social Media zeigen?.

 

Mythos 3: Du musst Influencer sein, um eine Personal Brand aufzubauen

Oh ja, das habe ich auch gedacht. Für mich waren Personal Brands berühmte Menschen: Musiker, Schauspieler – Stars eben! Und so dachte ich, dass das eh nichts bringt, wenn ich jetzt versuche, mir eine Personal Brand aufzubauen. Und klar: die großen Personal Brands mit zig Zehntausend Followern sind allem voran Berühmtheiten. Spitzensportler, Schauspieler oder Models.

Aber lass es Dir gesagt sein: Personal Branding funktioniert im Kleinen und im Großen. Mit 100 Followern genauso wie mit Zehntausend. Ein richtiger Mythos also, an den viele Menschen glauben, wenn sie mit Social Media starten!

 

Mythos 4: Du musst ein super spannendes Leben haben, um Dich zu zeigen

Das ist sehr häufig eine Annahme meiner Kunden. Aber ein spannendes Leben liegt immer im Auge des Betrachters. Auch Dein Alltag ist spannend genug, um ihn auf Social Media zu teilen. Denn wir Menschen lieben es, Mäuschen zu spielen und den Alltag der anderen zu sehen. Wichtig ist, dass Du nicht alle Banalitäten teilst, aber auf alle Fälle vieles aus dem Alltag. Und eins kann ich versprechen: Es ist eine reine Übungssache. Fang einfach mal an und probiere Dich aus.

 

Mythos 5: Du musst täglich posten, um als Personenmarke sichtbar zu werden

Ganz nach dem Motto viel hilft viel. Dazu fällt mir direkt mein Selbstversuch im April diesen Jahres ein. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, 30 Tage lang jeden Tag einen Post zu machen. Und zwar einen mit wertwollem Content und nicht nur irgendwas. Mein Fazit war, dass ich diesen Selbstversuch nach 16 Tagen abgebrochen habe. Es hat mich nur viel Zeit gekostet und meine Reichtweite überhaupt nicht beeinflusst. Ich spürte also kaum eine Veränderung durch das tägliche Posten. Poste also lieber 3-4 mal pro Woche, dafür mit echtem Mehrwert und Persönlichkeit und zielgerichtet.

 

Glaub nicht alles, was man Dir so erzählt

Es gibt viele Dinge, die absolut Sinn machen, aber es muss nicht sein, dass Du alles davon umsetzt. Eine Kundin von mir sagte mir neulich, dass sie verrückt wird, weil sie so viele Tipps und Tricks überall liest. Und davon ist leider auch nicht immer alles richtig oder wichtig. Wichtig ist, dass Du für Dich entscheidest, was Deine Ziele sind und dann strategisch Deine Personal Brand aufbaust. So, dass es zu Deinem Leben, zu Deinem Business und für Dich passt. Wir alle wünschen uns Leichtigkeit und so soll es sich eben anfühlen! Es soll leicht und einfach sein und nicht gezwungen oder einengend.


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Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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