Ich war zu Gast in dem Podcast Flow Feel Happy von Lia Schlömer, ihres Zeichens Spiritual Business Coach und wir haben über meine Leidenschaft, das Personal Branding gesprochen. In diesem Artikel findest du eine Zusammenfassung des Interviews. 

Bevor wir so richtig ins Thema einsteigen, sprechen wir nochmals über meinen Werdegang, denn auch der ist ein wichtiger Teil meiner heutigen Strategie. 

 

Meine erste Karriere

Nach einem erfolgreichen Studium in den USA startete ich in eine steile Karriere in sämtlichen Marketingabteilungen vom Kleinunternehmen bis zum internationalen Konzern mit Führungs- und Personalverantwortung. Nach der Geburt meiner Tochter bin ich bald darauf direkt wieder mit einer Vollzeitstelle eingestiegen – was mit einem Beinahe-Burnout geendet hat. Kind, Familie und einen Vollzeitjob unter einen Hut zu bekommen und allem gerecht zu werden, das war nach so einer kurzen Zeit einfach zu viel. Ich nahm mir also eine Auszeit, bekam ein zweites Kind und nach etwa 4 Jahren wagte ich den Schritt erneut. 

 

Meine zweite Karriere

Da sich aber meine Prioritäten verschoben hatten – die neue Mutterrolle machte einen völlig anderen Menschen aus mir – wollte ich nicht mehr mit einer Vollzeitstelle einsteigen und so landete ich in der Position einer Marketing Assistenz. Ich stand also vor dem allseits bekannten Karriere-Knick. Mein Mann brachte daraufhin den Gedanken der Selbstständigkeit ins Spiel und so wurde Solou Business Solutions geboren. Aufgrund meines hervorragenden Netzwerks aus meiner “ersten Karriere” startete ich direkt mit 4 Kunden in die Selbstständigkeit. Ich war als Interims Head of Marketing in einigen mittelständischen Unternehmen eingesetzt und habe dort die bisherigen Marketingstrukturen bewertet und in mit einem neuen Konzept versehen. 

Eines Tages entschied ich mich, meine Offline Fähigkeiten auch Online einzusetzen und erstellte mir einen Account bei Instagram. Auch hier musste ich erst die Marke “Nicole Wehn” aufbauen, denn anfangs hatte ich natürlich keine Sichtbarkeit und Reichweite. Eine große Hürde war, mich zu zeigen. Permanent Fotos von mir zu posten, Stories zu machen, mich zu zeigen und mein Gesicht in die Kamera zu halten – all diese Dinge fielen mir extrem schwer. Hier aus mir heraus zu kommen war mitunter das größte persönliche Wachstum diesen Jahres, worauf ich heute auch sehr stolz bin. 

 

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Personal Branding hat mir zu Sichtbarkeit verholfen 

Genau dieser Schritt – sich zu zeigen – hat mir nachher auch geholfen, sichtbar zu werden. Personal Branding, also die Verknüpfung meiner Marke und meines Angebots mit mir selbst als Person, war und ist einer der wichtigsten Aspekte meines Erfolgs. Personal Branding ist auch heute der Hauptbereich, den ich auf Instagram vertrete. Während ich weiterhin auch andere Bereiche des Online Marketing aufzeige, meine Tipps und Tricks teile und Beiträge veröffentliche, ist Personal Branding das Key Element. 

 

Offline vs. Online 

Der Unterschied zwischen der Offline und der Online Marketing Welt ist enorm. Viele mittelständische Unternehmen denken heute noch, einen Instagram Account zu eröffnen und dort hin und wieder zu posten würde automatisch zu Kunden und Umsatz führen. Weit gefehlt! Auch die absolute Beschallung und Konfrontation mit dem eigenen Produkt reicht als Marketing Strategie nicht mehr aus. Heute solltest Du Dir immer die Frage stellen “Welches Problem hat meine Zielgruppe und wie kann ich dieses Problem lösen?”. 

Während früher vor allem wichtig war, die Professionalität der Firma, der Marke oder der Dienstleistung in den Vordergrund zu stellen, ist es heute wichtig, eine Verbindung zur Zielgruppe zu finden. Ich poste beispielsweise immer mal wieder über meine Fails, sei es in einem Video oder in einem Post. Genau diese Erlebnisse (sind wir mal ehrlich, wem passieren keine Fehler?), schaffen eine Bindung zu meiner Zielgruppe, die sich dadurch verstanden und abgeholt fühlt. 

 

Ist Personal Branding die Zukunft?

Aufgrund der Masse der Angebote heutzutage in den meisten Branchen, hast Du als unbekannte Marke keine andere Wahl, als dich durch Personal Branding davon abzuheben. Besonders bei Social Media gilt dabei: Social Media ist ein Marathon, kein Sprint. Überlege Dir also bereits von Anfang an, mit welcher Strategie du starten möchtest. Wie möchtest Du deine Zielgruppe erreichen und eine Bindung aufbauen? Welche persönlichen Bereich möchtest du teilen? 

Auch wenn Personal Branding heute in aller Munde ist und als “der neue Trend” gefeiert wird, ist der Grundgedanke nicht neu. Bereits 1937 hat Napoleon Hill in seinem Buch “Think and Grow Rich” davon gesprochen und viele große Unternehmen machen hiervon seit langer Zeit Gebrauch. Ein Beispiel wäre der Weihnachtsmann von CocaCola oder die Testimonials von Pepsi oder Nike. Am Ende des Tages suchen Menschen immer die Verbindung zur Marke. Wenn Du dich also zeigst, zeigst wer Du bist und was Dich ausmacht, erkennt deine Zielgruppe genau diese Verbindung. 

 

Social Media ist kein Werbekanal 

Das ist ein häufiger Fehler und Fehlgedanke einiger (mittelständischer) Unternehmen. Auf Social Media steht der Beziehungsaufbau im Vordergrund. Schaffe die Verbindung zu deiner Zielgruppe. Reines Posten von Produkten und Angeboten wird langfristig keinen Erfolg mit sich bringen. Auch für größere Unternehmen lohnt sich Personal Branding in diesem Bereich. 

 

Starte mit Deiner Zielgruppe 

Im Marketing – so auch auf Social Media – startet alles mit der Zielgruppe. Leg Dir deine persönliche Zielgruppe so genau wie möglich fest, erstelle also die sogenannte Persona. 

  • Wie heißt Dein Zielkunde?
  • Wie alt ist sie?
  • Wo lebt sie?
  • In welchem Umfeld lebt sie?
  • Welche Bedürfnisse hat sie?
  • Welche Vorlieben hat sie?
  • Welche Herausforderungen oder Probleme hat sie?

Überlege Dir diese Bereich so genau wie möglich. An dieser Stelle möchte ich Dir direkt einen Tipp mitgeben: häng Dich nicht übermäßig lange an der Definition auf, Du kannst sie im Nachhinein immer wieder verändern und anpassen. Wichtig ist, besonders auf Social Media immer, ins Tun zu kommen. Fang an Inhalte zu erstellen und zu posten und passe diese immer wieder an. 

 

5 Schritte, um Dich mit Personal Branding richtig zu positionieren

  1. Definiere Deine Zielgruppe und Ziele
  2. Erarbeite Deinen eigenen USP
  3. Überlege Dir, welche Inhalte du bereits hast und welche Bereiche Du abdecken kannst und möchtest
  4. Definiere die Probleme deiner Zielgruppe, womit kannst du Mehrwert bieten
  5. Leg los

 

Bonus Tipp: Sei nicht zu hart zu Dir selbst! Freu Dich über jeden Erfolg, egal wie klein der erscheinen mag. Geh jeden Schritt in Deiner eigenen Zeit und schau nicht zu viel nach links und rechts und vergleich Dich mit anderen. 

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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