Viele Unternehmer/Selbstständige haben keine klare Positionierung und stehen damit ihrem Erfolg selbst im Weg. Doch was bedeutet dieser Marketingbegriff überhaupt? Und wie kannst Du Dir selbst eine Positionierung erarbeiten? In diesem Blogartikel erfährst Du die wichtigsten Grundlagen für Deine Positionierung.

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich habe das Gefühl, jeder spricht immer und überall von Positionierung. Ich als Marketing Mensch weiß natürlich, was das bedeutet. Schließlich startet jedes meiner Projekte, alle Coachings, Workshops und Kurse mit der Definition der Zielgruppe. Oft sind die meisten meiner Kunden nicht in der Lage, ihre Positionierung klar und deutlich wieder zu geben. Oder sie nennen eine sehr schwammige und breite Zielgruppe, wie z.B. Männer im Alter von 25-65 Jahren, die sich für XY (das Produkt) interessieren. 

Deine Positionierung geht allerdings weit über das Finden Deiner Zielgruppe hinaus. Um uns das genauer anzuschauen, müssen wir erst einmal die Bedeutung des Wortes Positionierung erklären, bzw. definieren.

Was bedeutet eigentlich Positionierung?

Mit der Positionierung arbeitest Du Deine Stärken, Fähigkeiten und Werte heraus, durch die sich Dein Business von Deinen Konkurrenten klar unterscheidet. Um es mit Benjamin Schulz´s Worten zu sagen: «Positionierung ist sozusagen der Bauplan für unternehmerischen Erfolg.»* 

Ein gutes Beispiel für eine klare Positionierung ist Apple mit seinen Produkten. Apple hat sich von Anfang an als Produkt für Designliebhaber positioniert und in der Folge etabliert und ihr Produkte stetig in diese Richtung weiter entwickelt. Was als Liebhaber Produkt begann, hat sich mittlerweile zur Lifestyle Marke und als echte Lovebrand der Massen gemausert.

Wir können als Selbstständige sehr viel von Apple, Coca Cola oder Nike lernen. Sie alle sind Lovebrands. Sie alle kennen ihren Wunschkunden sehr gut, haben ihre Stärken klar herausgestellt und kommunizieren ihre Werte. Aber auch grosse Personenmarken, wie Marie Forleo oder Oprah Winfrey haben sich klar positioniert kennen ihre Wunschkundin genau, nutzen ihre Stärken und kommunizieren ihre Werte nach aussen.

Es genügt dabei nicht mehr, wie früher, eine Gruppe von Menschen zu definieren. Wenn wir alle Männer im Alter von 25-65 Jahren ansprechen wollen, dann ist das leider zum Scheitern verurteilt. Denn: ein Mann, der 25 Jahre alt ist, ist in einer gänzlich anderen Lebensphase, als ein Mann, der schon 65 Jahre alt ist.

Wenn Du also auch zu den vielen Unternehmern oder Selbstständigen gehörst, deren Positionierung etwas breit und schwammig definiert ist, oder Du die Stärken und Qualitäten Deines Produktes, Deiner Dienstleistung oder Deiner Marke nicht kennst, dann erläutere ich Dir jetzt die Teilbereiche und Schritte zu Deiner Positionierung. 

Warum die Positionierung für Selbstständige so wichtig ist

„Aber warum ist die Positionierung für Selbstständige so wichtig?“ werde ich oft von meinen Kunden gefragt. Im gleichen Atemzug erzählen Sie mir, dass sie sich mehr Reichweite und Sichtbarkeit wünschen. Hier sind 3 Gründe, warum eine glasklare Positionierung wichtig ist und das Fundament für Dein Business darstellt:

  • Weil Du sonst nicht die richtigen Kunden oder im schlimmsten Falle sogar gar keine Kunden findest.
  • Weil Du sonst wenig bis gar keinen Erfolg mit Deinem Angebot hast.
  • Weil Du Dich sonst nicht von Deinem Wettbewerb unterscheidest.

 

Wertecheck

Wir alle haben Werte. Dadurch, dass Du Dir Deiner wichtigsten Werte bewusst wirst, und sie in Deiner Arbeit lebst und kommunizierst, schaffst Du eine Verbindung zu Deiner Zielgruppe. Das beste daran ist: damit hebst Du Dich auch von der Masse ab und baust Dir eine erfolgreiche Marke auf!

Ich zeige Dir einen einfachen Prozess, mit dem Du Dir schnell und unkompliziert Deine Werte erarbeitest. In meinem Wertecheck!

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5 Schritte zu Deiner Positionierung

Wenn Du eine dieser 3 Probleme für Dich bereits erkannt hast, dann ist das kein Grund zur Panik. Hier kommt nämlich meine 5-Schritte Anleitung, mit der Du einfach und schnell Deine einzigartige Positionierung herausarbeiten kannst:

Schritt 1: Was sind Deine Werte und Stärken

Wenn Du Unternehmer bist, fängt eine gute Positionierung immer bei Dir selbst an. Denn Du kannst Dein Unternehmen und Deine Produkte oder Dienstleistungen nur dann von der Masse abheben, wenn Du authentisch bist. Dabei musst Du Dir die Frage stellen, was Deine Werte und Stärken sind. Dabei kann es ganz besonders hilfreich sein, Dein Umfeld nach Deinen Stärken zu befragen. Wie sehen sie Dich? Wofür bist Du bekannt? Werte kannst Du einfach mit Hilfe eines Wertetests festlegen. Dabei ist es für Dich wichtig, Dich von „allgemeinen“ Werten, wie Qualität oder Zuverlässigkeit, wie viele Menschen sich in Anspruch nehmen, fernzuhalten. Denn Du willst Dich ja von der Masse abheben.

Schritt 2: Finde Deinen Wunschkunden

Dein Wunschkunde, auch Marketing Persona oder Avatar genannt, ist die eine Person, an Dich sich alle Deine Aktivitäten richten. Je genauer Du Dir diese Person vorstellen kannst (oder vielleicht kennst Du die Person schon), umso besser. Denn wer alle ansprechen möchte, verkauft meist an niemanden! Ich empfehle Dir, Deinen Wunschkunden wie einen Freund zu beschreiben und Dir auch die Frage zu stellen, welche Herausforderungen, Probleme und Sorgen Dein Wunschkunde hat. Das hilft Dir auch gleichzeitig bei Deiner Produktentwicklung.

Schritt 3: Dein Alleinstellungsmerkmal

Im 3. Schritt fügen sich die Schritte 1 und 2 zu Deinem Alleinstellungsmerkmal, Deinem USP (Unique Selling Proposition) zusammen. Dabei analysierst Du Deinen Wettbewerb, schaust Dir die Kollegen und Mitbewerber genau an, und erarbeitest Dir so, wie Du Dich von Ihnen unterscheidest. Dabei ist es ganz wichtig, dass Du immer authentisch bleibst, Dich nicht verbiegst und auch nicht versuchst, so zu sein, wie die anderen, sondern ganz bei Dir bleibst.

Schritt 4: Deine Kanäle

Wenn Du erst mal weisst, wen genau Du mit welchem Angebot ansprechen willst, dann ist der nächste Schritt den passenden Kanal zu finden, wo Du diesen Wunschkunden auch erreichst. Dabei ist es wichtig, dass Du Dir genau anschaust, wo Dein Wunschkunde unterwegs ist, welche Vorlieben er oder sie hat und welche Interessen. Hast Du den passenden Kanal gefunden, kommen wir auch schon zum nächsten Schritt.

Schritt 5: Deine Kommunikationsstrategie

Jetzt geht es in die Umsetzung: Du weisst jetzt, wen Du ansprichst, was Dich ausmacht und wo Du ihn oder sie findest. Dann geht es jetzt los mit der richtigen Kommunikationsstrategie. Dabei spiegeln sich Deine Werte, Deine Stärken in Deinen Inhalten wieder und zeigen Deinem Wunschkunden Lösungen für die Probleme und Herausforderungen. Dabei kannst Du Dein Angebot immer wieder einstreuen. Vergiss aber nicht, vom Kunden her zu denken und an verwende Inhalte, die einen Mehrwert für Deinen Wunschkunden bieten.

 

Ab jetzt wird alles einfacher – und Du erfolgreicher

Du hast Deine glasklare Positionierung nun herausgearbeitet und ab jetzt wird Deine Arbeit viel leichter. Denn Du planst und erstellst ab jetzt alle Deine Aktivitäten anhand Deines Wunschkunden, Deiner Werte und Deiner Stärken. Ob es nun ein Blogartikel, ein neues Produkt oder ein Social Media Beitrag ist: Deine Positionierung findet sich immer und überall wieder. Ein kleiner Hack von mir: hänge Dir ein Bild und die Beschreibung Deines Wunschkunden an Deinen Arbeitsplatz. So behältst Du immer im Blick, was wirklich zählt: Dein Kunde.

Wenn Du mehr über das Thema Positionierung erfahren möchtest, oder noch mehr Tipps und Hacks erhalten willst, dann trage Dich gerne in meinen Newsletter ein.

*Das grosse Personal Branding Handbuch, Benjamin Schulz

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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