Gastbeitrag von Catharina Riehm

Pinterest wird seit einiger Zeit als neuer Social Media Kanal mit Traffic Potential gehandelt. Hier möchte ich direkt einhaken. Pinterest hat zwar den ein oder anderen sozialen Aspekt, Nutzer können sich folgen, kommentieren und Nachrichten austauschen, in erster Linie ist Pinterest aber eine Suchmaschine. Eine Suchmaschine? Richtig, aber nicht nur das. Pinterest ist sogar eine visuelle Suchmaschine. Ich erkläre es gern als „Google mit Bildern“.

300 Mio. Nutzer darf Pinterest mittlerweile international verbuchen. Dabei sitzt über die Hälfte davon längst nicht mehr in den USA. Deutsche Nutzerzahlen werden mittlerweile mit bis zu 12 Millionen angegeben. Das schöne an Pinterest Nutzern ist, dass sie aktiv auf der Suche nach der Lösung für ein bestimmtes Problem sind. Zusätzlich sind die meisten sogar bereit, für die Lösung ihres Problems Geld auszugeben. Eine perfekte Basis also für Unternehmer, die qualitativ hochwertigen Content für ihre Zielgruppe erstellt haben und diesen auch verbreitet sehen wollen.

 

Warum Pinterest Deine Lieblingsplattform werden kann (und sollte!)

Persönlich liebe ich Pinterest, weil ich mich fallen und inspirieren lassen kann. Ich muss nicht ständig kommentieren und interagieren, sondern kann mich treiben lassen, Neues entdecken und auch mal spezifisch nach etwas suchen. Außerdem sind die meisten Pins einfach ästhetisch und schön anzusehen. Beruflich begeistert mich diese Plattform, weil produzierter Content langfristig eingebettet werden kann und immer wieder aktuell wird. Facebook, Instagram & Co. beglücken uns mit minimalen Zeiträumen, in denen unsere Postings tatsächlich gesehen werden. Pinterest hingegen sammelt unsere Pins und spielt sie sogar nach Jahren noch aus. Nett von Pinterest, oder? Ich mag das Gefühl, dass meine Arbeit nicht einfach verpufft, sondern langfristig investiert ist und meine Geduld belohnt wird. Immer.

 

Passt Pinterest zu jedem Unternehmer?

Passt Pinterest zu mir? Diese Frage erreicht mich immer wieder und lässt sich pauschal schlecht beantworten. Die goldene Regel lautet allerdings: Ohne Content kein Pinterest. Pinterest möchte seinen Nutzern Mehrwert bieten, den sie sich auf den Webseiten anderer Nutzer abholen können. Wenn Du als Nutzer keinen hilfreichen Content im Sinne von Blogartikeln, Podcast Episoden, Videos oder einem Online Shop zu bieten hast, solltest Du genau das bleiben – ein Nutzer. Hast Du allerdings Content zu bieten und planst, diesen auch in Zukunft auszubauen, solltest Du die Plattform unbedingt als Unternehmer nutzen und anderen Nutzern Deine Problemlösungen anzubieten. So wirst Du die Klicks auf Deine Webseite erhöhen und Deine Reichweite expandieren.

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Checken, ob Inhalte aus Deiner Nische überhaupt auf Pinterest präsent sind, kannst Du in der Suchleiste. Gib doch einfach mal probehalber potentielle Keywords in die Pinterestsuche ein und überprüfe, ob Pinterest Dir ähnliche Suchbegriffe vorschlägt. Das bedeutet, das Nutzer schon auf Pinterest nach diesen Begriffen suchen und es unter den Pinterest Nutzern ein Publikum für Deinen Content gibt. Außerdem findest Du so Pinterest Accounts, die Deinem eigenen ähnlich sind, dasselbe Thema haben und an denen Du Dich orientieren kannst, solltest Du am Anfang noch unsicher sein.

 

5 Vorteile der visuellen Suchmaschine

  1. Pinterest bietet Dir eine tolle Möglichkeit, inspirierende Inhalte zu sammeln und für Dich und Dein Unternehmen zu nutzen. Beispiele wären Moodboards, Buchinspirationen, Vorbereitung von Fotoshootings, Themenvorschläge für Deinen Social Media Content, etc.
  2. Reichweite – Deine Reichweite kannst Du über Pinterest vor allem mit Hilfe von Gruppenboards steigern.
  3. Traffic – hast Du spannende und hochwertige Inhalte, wirst Du den Traffic auf Deine Webseite signifikant erhöhen können. Infolgedessen ergibt sich auch die Möglichkeit, Deine Verkäufe zu steigern, dazu aber im nächsten Abschnitt mehr.
  4. Langfristigkeit – Pinterest merkt sich Deine Pins und spielt sie über Monate und Jahre immer wieder aus, wenn sie ansprechend und nutzerfreundlich sind.
  5. Verbindung – Pinterest hat nicht zu verachtende soziale Komponenten. Du kannst Deine Etsy, Youtube oder Instagram Accounts verbinden und Dich mit anderen Nutzern über Gruppenboards und Nachrichten verknüpfen.

 

Was passiert auf Deiner Webseite?

Nachdem Du die Pinterest Nutzer über Deine Pins auf Deine Webseite geleitet hast, solltest Du sie dort auch abholen. Sonst ist die Gefahr hoch, dass der Nutzer maximal Deinen gepinnten Blogartikel liest und die Seite dann wieder verlässt. Um das zu vermeiden, solltest Du einen Marketing Funnel aufsetzen, um die Nutzer an Dich zu binden und sie nicht zu verlieren. Das kann zum Beispiel mit Hilfe eines Freebies passieren, das die Besucher dazu animiert, sich in Deiner E-Mail Liste einzutragen. Außerdem kannst Du Deine Blogartikel untereinander verlinken, und dem Besucher so direkt vor Augen zu führen. Auf keinen Fall solltest Du den Traffic, der durch Pinterest kommt einfach so verstreichen lassen, ohne ihn weiter zu nutzen.

 

Tipps für deinen eigenen Pinterest Workflow

Wie funktioniert denn Pinterest nun für Dich? Pinterest kann auf den ersten Blick etwas „overwhelming“ sein. Wenn Du aber für Dich herausgefunden hast, wie Dein Pinablauf möglichst effizient ist, kannst Du in kurzer Zeit Deine Pins erstellen und vorplanen. Empfehlenswert für die Erstellung sind einfache Grafiktools wie Canva. Hier kannst Du Dir Vorlagen basteln und diese immer wieder an neuen Content anpassen. Tailwind ist ein tolles Planungstool für Pinterest, mit dem Du eigene und fremde Pins (sprich Pins anderer Nutzer) über Wochen im Voraus planen kannst. Du setzt Dir einfach regelmäßige Pinzeiten und Tailwind besetzt jeden dieser Zeitpunkte mit einem Pin. So musst Du nicht täglich in Pinterest aktiv sein und ständig manuell pinnen. Trotzdem hilft Dir gelegentliches manuelles Pinnen, Deinen Account voranzubringen und dem Pinterest Algorithmus etwas zu schmeicheln. Wenn Du kein externes Planungstool nutzen möchtest, kannst Du Deine Pins auch bis zu 14 Tage im Voraus direkt über Pinterest planen. Dazu lädst Du einen Pin hoch und wählst im Fenster ganz unten „Später veröffentlichen“. Vor allem, wenn Du nur alle 1-2 Wochen planst ist es sinnvoll, den eigenen Workflow aufzuschreiben, sodass Du beim nächsten Mal nicht wieder alle Schritte vergessen hast, sondern Dich an Deiner eigenen Checkliste entlang „hangeln“ kannst.

Hab auf jeden Fall Geduld mit Deinem Pinterest Account und lass Dich nicht aus dem Konzept bringen. Es kann einige Monate dauern, bis Du Fortschritte siehst, diese bleiben Dir aber auch lange erhalten!

 

 

„Pin dich glücklich“ ist das Moto der Autorin. Catharina kümmert sich einerseits direkt um die Pinterest Accounts ihrer Kundinnen, gibt aber auch Tipps und greift Pinterest Anfängern unter die Arme, die sich selbst mit dem Thema beschäftigen möchten. Für alle, die noch nicht so richtig „Pinterest sprechen“ hat sie ein Pinterest Lexikon mit über 65 relevanten Begriffen erstellt, das auf ihrer Webseite kostenlos zum Download zur Verfügung stehen. Falls du weiter Fragen rund um Pinterest hast, sprich Catharina gerne an.

www.catharinariehm.de  | Instagram  |  Facebook  |  catharina@catharinariehm.de

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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