Als Angestellter aus der Masse durch Personal Branding herausstechen und so für Headhunter und Unternehmen gleichermaßen interessant zu sein ist der neue Trend schlechthin.

Personal Branding, also sein Produkt oder die Dienstleistung emotional aufzuladen und so sichtbar zu werden, ist für Unternehmer bereits an der Tagesordnung. Warum auch Angestellte von Personal Branding Gebrauch machen sollten, um zukünftig im Jobmarkt zu bestehen, erkläre ich in diesem Blogartikel

 

 

Wie ich zum Personal Branding kam 

Ich hatte eine wundervolle erste Karriere. Nach meinem BWL Studium in den USA mit Schwerpunkt Marketing habe ich von der Agentur bis zum Konzern in vielen verschiedenen Bereichen des Marketings arbeiten können. Ich hatte so ziemlich jede Marketing Disziplin mindestens einmal in meinem Aufgabengebiet. So erklomm ich die Karriereleiter Schritt für Schritt bis hin zur Leitungsfunktion in einem amerikanischen Großunternehmen mit Personalverantwortung – und ich habe es geliebt. Ich war gerne angestellt, ich hatte gerne Führungsverantwortung und in meinem Umfeld, in meiner Firma war meine Meinung und mein Expertenwissen gefragt. 

 

Dann kamen die Kinder

Meine Tochter wurde 2010 geboren und als sie ein halbes Jahr alt war, ging ich wieder Vollzeit in meinen alten Job zurück. Ich hatte keine Wahl, es gab keinen Marketing Job mit Verantwortung in Teilzeit und ich liebte schließlich meine Arbeit. Nach etwa zwei Jahren war ich kurz vor einem Burnout. Ich habe damals eine Pause eingelegt. 

Als ich danach wieder einsteigen wollte, dachte ich, die Welt hat auf mich und meine Arbeitskraft gewartet – weit gefehlt. Ich bekam erst mal nur eine Teilzeit Stelle als Marketing Assistenz. Schließlich brachte mein Mann den Gedanken der Selbstständigkeit ins Spiel. Gesagt, getan. Ich startete direkt mit 4 Kunden aus meinem Netzwerk in die Selbstständigkeit. Und obwohl ich in meinem Umfeld als Marketingexpertin wahrgenommen wurde, kannte mich ausserhalb dieses Netzwerkes kein Mensch. 

Ich bin seit 2004 sowohl auf LinkedIn als auch Xing und für mich waren das damals nur Bewerbungsplattformen, auf die ich meinen Lebenslauf hochgeladen habe. Heute ist daraus weit mehr geworden: eine richtig große Content Plattform. Und ich habe diese Möglichkeiten überhaupt nicht genutzt! Ich hatte immer die Sorge, dass mein Arbeitgeber sehen könnte, was ich so schreibe und mache. Wir hatten damals unter anderem Richtlinien für die aufkeimenden Social Media Plattformen.

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Was hat das alles mit Personal Branding zu tun? 

Ich habe es innerhalb von 6 Monaten geschafft, mittels Personal Branding auf Social Media nicht nur Sichtbarkeit als Unternehmerin zu erlangen, sondern auch als Expertin wahrgenommen zu werden. Und das kannst Du auch – auch im Angestelltenverhältnis. 

Denn egal wie viele Richtlinien es gibt, es ist jedem Angestellten erlaubt, sein Wissen zu teilen. Du kannst es in Form eines Blogs, eines Podcasts oder eben Beiträgen auf LinkedIn umsetzen. Du kannst bei anderen Experten mit Deinem Wissen kommentieren oder über Erfahrungen aus Deinen Projekten sprechen.

Falls Du Dich jetzt fragst, wieso Du das machen solltest: hast Du nicht auch schon mal eine neue Kollegin, einen Kollegen oder einen Chef gegoogelt? Hast Du Dich schon mal selbst gegoogelt? Das Bild, dass Du nach außen repräsentierst, kannst Du so nachhaltig und erfolgreich selbst beeinflussen. Wenn Du einen neuen Job suchst, dann ist es strategisch klug, ca. 90 Tage vorher mit dem Aufbau eines Expertenstatus zu beginnen.  

Es war nie einfacher als heute, einen Expertenstatus in kürzester Zeit aufzubauen und so Sichtbarkeit zu erlangen. Dabei ist die größte Hürde das Mindset. In meinen Coachings fragen mich meine Kunden zum Beispiel: “was soll ich da posten? Wen interessiert das denn? Ich mache doch nur meinen Job, was kann ich darüber berichten?” Dabei bin ich fest überzeugt, dass jeder Angestellte nur profitieren wird von diesem neuen Trend, der sich Personal Branding zu Nutze macht und so seine eigene Personenmarke aufbaut.

 

Wie fange ich als Angestellte mit Personal Branding an? 

Jetzt also zu meinen 3 Tipps, wie man auch als Angestellte mehr Sichtbarkeit und Expertenstatus erreicht und so von Headhuntern und Unternehmen gefunden wird:

 

Tipp 1

Einfach mal machen. Erkundige Dich in Deinem Unternehmen, sprich mit Deinem Vorgesetzten und dann einfach mal loslegen und ausprobieren.

 

Tipp 2

Schreibe Dein Wissen auf – in Form eines Blogs, eines Skripts für einen Podcast, oder einem Artikel auf LinkedIn oder Xing.

 

Tipp 3

Kommentiere bei anderen Experten. Teile Dein  Wissen oder die Meinung anderer solange es mit Deiner Meinung gleich ist.

 

Abschließend möchte ich sagen, dass es wichtig ist, dass Du Dich zeigst und auch darüber redest, was Du leistest und kannst. Also trau Dich!

 

 

 

Nicole Wehn

Ich bin Nicole und ich liebe das Marketing, insbesondere Personal Branding. Ich helfe Unternehmern und Selbstständigen, sich klar als Personenmarke zu positionieren, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben und so mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und ultimativ mehr Kunden zu erreichen.

 

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